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Ägypten, so heißt es, ist ein Geschenk des Nils. Seit Jahrtausenden transportiert der launische Strom seinen fruchtbaren Schlamm in ein schmales Tal, das sich in die umgebende Wüste einschneidet wie ein blaugrünes Schwert. Das Tal ernährt noch immer eines der ältesten Zivilisationen dieser Welt. Der Bau des Suezkanals von 1859 bis 1869 verlieh Ägypten eine neue strategische Bedeutung. Im 20. Jahrhundert hat der Assuan Staudamm die ägyptische Landwirtschaft grundlegend verändert.

Ländername: Arabische Republik Ägypten; Gumhuriyyat Misr al – Arabiyya Landesfläche: 1 001 450 qkm; davon 995 450 qkm Land- und 6000 qkm Wasserfläche, 96% sind Wüste und nur 4% landwirtschaftlich nutzbar

Ausdehnung: N –S 1050 km , W- O 1100 km Grenzländer: Gazastreifen 11 km, Israel 225 km , Libyen 1150 km , Sudan 1273 km Küste: 2450 km

Bevölkerung: über 85 Millionen Menschen, Ägypten zählt zu den am dichtesten besiedelten Regionen der Welt, die Hauptstadt: Kairo ( Al Qahira ) ist mit über 18 Mio. Einwohner mit eine der grössten Städte der Erde.

Landessprache: Schriftsprache = modernes Hocharabisch; Umgangssprache = ägyptisch-arabischer Dialekt In Touristenzentren wird vielfach auch Englisch und Französisch gesprochen.

Einreisebestimmungen: Benötigt wird ein Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist. Bei einigen europäischen Ländern genügt auch der Personalausweis, allerdings ist dann ein extra Lichtbild notwendig und es muss eine spezielle Einreisekarte bei Ankunft ausgefüllt werden. Das Visum können Sie am jeweiligen Flughafen in Ägypten bekommen. Als Pauschaltourist erwerben Sie Ihr Visum meistens mit Buchung Ihrer Reise.

Zahlungsmittel: Die Landeswährung ist das ägyptische Pfund (LE). In fast allen Hotels, Tauchschulen etc. werden auch Kreditkarten akzeptiert.

Religion: ca. 85% Anhänger des Islams (sunnitisch), ca 15% Christen.

Fastenmonat Ramadan: In den 30 Tagen des Ramadan ist von Sonnenaufgang bis –untergang jegliche Nahrungsaufnahme verboten (auch geraucht werden darf nicht).

Verhaltensregeln
Alkohol: Respekt gegenüber der islamisch geprägten Kultur und Religion wird erwartet und vorausgesetzt. Dazu gehört auch ein striktes öffentliches Alkoholverbot (außerhalb der Hotelanlagen oder Restaurants).
Kleidung: Kurze Hosen und freie Oberkörper sind in der Öffentlichkeit nicht angebracht. Frauen sollten ausserhalb des Hotels weite und lange Kleidung tragen. Das Bein ist ab dem Knie aufwärts tabu. Pärchen sollten in der Öffentlichkeit auf große Liebesbezeugungen verzichten. So zu sitzen, dass der Gesprächspartner die Fußsohlen sieht, ist in höchstem Maße beleidigend. FKK ist nicht erlaubt.

DAS ROTE MEER
Die Entstehung begann vor ca. 180 Mio. Jahren durch das Einsinken der Erdkruste. Vor ca. 5 Mio. Jahren bildete sich ein abgeschlossener Krater, welcher später einen Zugang zum alten Mittelmeerbecken bekam. Seine heutige Ausdehnung erreichte es vor 5000 Jahren. Daher sind die Korallenriffe noch sehr jung. Die Wassertemperatur beträgt zwischen 20-29 °C. Der Salzgehalt liegt dabei bei ca 4,2 %. Damit gehört es mit zu den salzreichsten Meeren der Welt.

Für al-Qusair (arabisch ‏القصير‎,) gibt es unzählige verschiedene Schreibweisen wie etwa Quesier, al-Quṣair ‚kleine Burg‘, auch Al Qusayr, El Quseir, Qseir, Kosseir; altägyptisch Tjaou, Tjau, Tschaou, Tschau).

Sie ist eine ca. 5.000 Jahre alte ägyptische Stadt am Roten Meer. Sie liegt ca. 140 km südlich von Hurghada und 130 km nördlich von Marsa Alam, 73 km nördlich des dortigen 2003 eröffneten internationalen Flughafens. Die Stadt und ihr wüstenhaftes Umland haben heute ca. 50.000 Einwohner, darunter auch angesiedelte Ababda.

Die Stadt selbst hat noch viel von einem ursprünglichen Leben in Ägypten behalten. Man sucht in der Stadt vergeblich nach großen Hotelanlagen und Tourismus. Die sind alle außerhalb entlang der Küste des Roten Meeres aufgereiht, aber innerhalb der Stadt selbst ist davon nicht viel zu bemerken. Anders als in Hurghada oder Safaga gibt es hier auch keinen Touristenbereich, sodass man recht unverfälscht einen Eindruck bekommt, wie die Bevölkerung auf dem Lande lebt. Es gibt ein sehr altes Fort zu besichtigen, das aus dem 15. Jahrhundert stammt sowie einige sehr schöne Moscheen.

Ansonsten lohnt sich ein Besuch eher am frühen Abend, da tagsüber die Ägypter ihrer Arbeit nachgehen und im Sommer tagsüber so gut wie niemand freiwillig auf der Straße zu sehen ist. Nach dem Abendgebet wird es dagegen lebhaft und bunt auf den Straßen und das Leben beginnt. Hier kann man dann sehr schön einen Rundgang im Zentrum machen und das geschäftige Treiben beobachten.